Wichtiges zur Therapie

Die Dauer der Therapie hängt von der Problematik des Pferdes ab. Für gewöhnlich aber dauert eine Therapie zwischen 1 und 1 ½ Std. inkl. Gespräch, in einer für das Pferd möglichst ruhigen und angenehmen Umgebung. Folgebehandlungen dauern oft weniger lang.

Vor der Therapie darf das Pferd wie gewohnt bewegt werden, sollte aber min. eine halbe Stunde ausgeruht sein. Nach der Therapie dürfen keine grösseren Aktivitäten (Patrouillen-Ritte, Distanzritte, Spring- oder Dressurturniere) geplant sein, da die Regulation des Körpers und allfällige normale Nachwirkungen ein paar Tage Zeit brachen. In dieser Phase dankt es Ihnen Ihr Pferd, wenn es genügend Ruhezeit hat. Allerdings ist es auch wichtig, dass die Therapie nicht vor einer längeren Stehzeit erfolgt, denn das anschliessende Aufbautraining in verändertem körperlichem Zustand trägt sehr zum Therapieerfolg bei. Oft muss sich das Pferd die ersten Tage richtig neu «einlaufen», dies ist kein Grund zur Besorgnis.

Für den Erfolg der Therapie ist ausserdem die Mitarbeit des Besitzers sehr wichtig. Dieser muss je nach Problematik des Pferdes, allenfalls auch bereit sein, einiges zu verändern. Nachweislich stellen sich die besten Erfolge dann ein, wenn die Fütterung stimmt, der Sattel passt, die gymnastizierende Arbeit optimiert wird, die Hufbearbeitung korrekt ist und das Pferd so artgerecht wie möglich mit viel Frischluft und Sozialkontakt gehalten wird.